Wie das Gehirn aktiv bleibt
MENTALE GESUNDHEIT
Dr. Lara Boyd, eine führende Expertin auf dem Gebiet der Hirnforschung, hat unser Verständnis davon, wie das Gehirn funktioniert, revolutioniert. Ihre zentrale Botschaft ist ebenso einfach wie tiefgreifend: Unser Gehirn ist oder wird nicht unbeweglich, alt oder müde, wenn wir es benützen, sondern es verändert sich ein Leben lang. Diese Fähigkeit zur Veränderung nennt man die Neuroplastizität
in Kürze - worum geht's




Wissen - Wie das Gehirn aktiv bleibt
Dr. Lara Boyd, eine führende Expertin auf dem Gebiet der Hirnforschung, hat unser Verständnis davon, wie das Gehirn funktioniert, revolutioniert. Ihre zentrale Botschaft ist ebenso einfach wie tiefgreifend: Unser Gehirn ist oder wird nicht unbeweglich, alt oder müde, wenn wir es benützen, sondern es verändert sich ein Leben lang. Diese Fähigkeit zur Veränderung nennt man die Neuroplastizität. (mehr dazu auch hier)
Stellen Sie sich Ihr Gehirn nicht als eine fest verdrahtete und mit der Zeit verbrauchte Maschine vor, sondern vielmehr als einen lebenslangen, form- und trainierbaren Muskel, der durch jede Ihrer Handlungen, jeden neuen Gedanken und jede neue Erfahrung gestärkt, gestaltet und verändert wird. Dr. Boyds Forschung zeigt uns die Mechanismen dahinter und was das für unser tägliches Leben, für Lernen und für die Genesung nach Krankheiten bedeutet.
Wie das Gehirn aktiv bleibt
Laut Dr. Boyd finden diese Veränderungen im Gehirn auf drei verschiedenen auf einander folgenden Wegen statt. Der erste und flüchtige Weg, der zweite, konkret handelnde Weg und der dritte, fertige und effiziente Weg
Die drei Säulen der neuroplastischen Aktivität oder Veränderung
Was passiert? Wenn Sie etwas Neues lernen oder eine neue Bewegung ausprobieren, erhöhen die Nervenzellen (Neuronen) kurzfristig die Konzentration und Ausschüttung von chemischen Botenstoffen (Neurotransmittern) in den Verbindungsstellen (Synapsen). Dies verbessert die Verbindung und Kommunikation zwischen den Zellen.
Der Effekt: Diese Art der Veränderung funktioniert sehr schnell, löst sich aber bald wieder auf. Es ist die Grundlage für das Kurzzeitgedächtnis. Wenn Sie beispielsweise eine neue Telefonnummer lernen, sorgt die Hormone dafür, dass Sie sie sich für ein paar Minuten merken können. Hören Sie jedoch auf, die Nummer zu wiederholen, verblasst die Information wieder.
Beispiel: Sie probieren zum ersten Mal ein neues Rezept aus. Die Konzentration, die Sie aufbringen, führt zu einer schnellen Anpassung, die Ihnen hilft, die Schritte zu befolgen.
Die schnelle Veränderung (Kurzzeitgedächtnis & schnelles Lernen):
Was passiert? Wenn Sie eine Handlung oder einen Gedanken immer wieder wiederholen, beginnt das Gehirn, seine Struktur zu verändern und sich auf die Veränderung oder das Neue anzupassen. Es verstärkt die Verbindungen zwischen den Nervenzellen die es für die Veränderung braucht. Die "Pfade" zwischen den Neuronen, die für diese Aufgabe zuständig sind, werden stärker, schneller und effizienter. Es können sogar ganz neue Verbindungen entstehen und sie können auch etwas, was sie ihr ganzes Leben noch nicht gemacht haben, erlernen.
Der Effekt: Diese Veränderung sind etwas langsamer, brauchen ein wenig Zeit und erfordern ihren Willen, sind dafür aber dauerhaft. So entstehen neue Strukturen im Langzeitgedächtnis und auch neue motorische Fähigkeiten.
Beispiel: Ein Musiker, der täglich übt, stärkt die neuronalen Verbindungen und Netzwerke, die für die Fingerbewegungen und das Gehör zuständig sind. Die Bereiche im Gehirn, die für die Finger zuständig sind, werden physisch größer und stärker miteinander vernetzt. Das Gleiche gilt für das Erlernen einer neuen Sprache, im Sport und was vielleicht besonders hilfreich und gewinnbringend ist, zum Beispiel bei belastenden Denkmustern, wie Sorgen, Selbstzweifel oder Ängste und sogar bei Schlaganfällen, wie Lara Boyds Forschungen zeigen.
Konkrete Veränderungen (Langzeitgedächtnis & dauerhafte Fähigkeiten):
Was passiert? Mit zunehmender Übung verändert sich nicht nur das Gehirn, sondern es lernt, welche Bereiche für eine bestimmte Aufgabe am besten zusammenarbeiten. Anfangs wird vielleicht ein etwas größeres Netzwerk an Gehirnregionen aktiviert. Mit der Zeit optimiert das Gehirn diesen Prozess, es wird immer effizienter und nutzt ein kleineres, aber auf die Aufgabe oder Ansprüche spezialisierteres und damit effektiveres Netzwerk. Mit anderen Worten, was am Anfang vielleicht noch ungewöhnlich oder umständlich wirkt, wird immer leichter, bis es wie von selbst passiert.
Der Effekt: Aufgaben, die anfangs mehr Konzentration erforderten, laufen plötzlich "automatisch" ab. Das Gehirn hat gelernt, die Aufgabe mit minimalem Aufwand zu erledigen. Diese Fähigkeit zur funktionellen Reorganisation ist auch entscheidend für die Genesung nach einer Hirnverletzung, wie zum Beispiel einem Schlaganfall, gerade hier haben Lara Boyds Forschungen, völlig neue Erkenntnisse gebracht. Gesunde Gehirnbereiche können lernen, die Funktionen der beschädigten Areale zu übernehmen.
Beispiel: Als Sie in der Fahrschule Autofahren lernten, mussten Sie sich auf jede einzelne Handlung konzentrieren: kuppeln, schalten, lenken, blinken. Heute erledigt Ihr Gehirn das alles nebenbei, während Sie einem Gespräch folgen oder Radio hören. Es hat die Aufgabe funktionell optimiert.
Die funktionelle Veränderung (Effizienz & Kompensation):
1. Das Verhalten ist der Motor der Veränderung: Das wichtigste ist unsere Einstellung und unser eigenes Verhalten. Nichts verändert das Gehirn so sehr wie die Dinge, die wir tun und die Erfahrungen, die wir machen.
2. Es gibt keine Einheitslösung: Eine der vielleicht überraschendsten Erkenntnisse von Dr. Boyd ist, dass Veränderung, also Neuroplastizität individuell ist. Ihr Gehirn ist durch Ihr bisheriges Leben einzigartig, und braucht daher auch bei Veränderungen die eigene Strategie und den eigenen Weg.
3. Motivation und Wiederholung sind entscheidend: Positive Veränderungen geschehen nicht von allein oder über Nacht. Sie erfordern eine gezielte Motivation und vor allem Wiederholung. Nur durch die Wiederholung signalisieren wir dem Gehirn, dass wir diese Veränderung wirklich wollen und dass die neue Verbindung im Gehirn wichtig ist und verstärkt werden muss.
Schlüsselerkenntnisse aus Dr. Boyds Forschung
Auch Vergessen ist ein aktiver neuroplastischer Prozess. Er ist entscheidend, weil unser Gehirn sich nicht mit unwichtigen Informationen überladen will.
Was passiert im Gehirn? Verbindungen zwischen Neuronen, die nicht mehr verwendet oder gebraucht werden, weil wir sie nicht nützen, werden mit der Zeit schwächer. Dieser Prozess wird Langzeit-Depression (LTD) genannt. Die Synapsen werden abgebaut und die chemische Signalübertragung wird schlechter.
Die Wirkung: Der früher oft benütze (Gedanken-)Weg wächst wieder zu. Dies ist ein wichtiger Aufräummechanismus, der Platz für neue Informationen schafft, doch wenn wir diesen „Raum oder Platz“ mit keinen neuen Erfahrungen oder Gedanken füllen, bleibt er ungenützt und leer.
Fazit für den Alltag:
Die Forschung von Dr. Lara Boyd gibt uns eine unglaublich ermutigende Botschaft mit auf den Weg: Sie sind der Architekt Ihres Gehirns. Sie sind nicht auf die Fähigkeiten und Denkmuster festgelegt, die Sie heute haben. Durch bewusstes Handeln, gezieltes Üben und die Bereitschaft, alte Gewohnheiten zu hinterfragen, können Sie Ihr Gehirn aktiv gestalten. Ob Sie eine neue Fähigkeit erlernen, eine schlechte Angewohnheit ablegen oder einfach nur geistig fit und neugierig bleiben wollen – die Neuroplastizität macht es möglich, in jedem Alter.
Vergessen: Die Kehrseite der Neuroplastizität


Ein Alltagsbeispiel - über Konflikt und Veränderung
Dialog: Ein Alltagsbeispiel über Veränderung
Setting: Ein gemütliches, sonnendurchflutetes Café an einem späten Vormittag. An einem kleinen Tisch am Fenster sitzen ANNA und MARK, beide um die 60. Sie waren zusammen in der Schule und treffen sich seit einiger Zeit wieder regelmäßig. Vor ihnen stehen Kaffeetassen.
Anna: (Lächelt) Es ist wirklich schön, dass wir das wieder zur Gewohnheit gemacht haben. Ich freue mich jedes Mal darauf. Aber sag, du wirkst heute irgendwie anders. Entspannter. Leichter. Ist alles in Ordnung bei dir?
Mark: (Nickt und lächelt) Mehr als nur in Ordnung, Anna. Es ist … fast wie neu. Und ja, du hast recht, ich fühle mich wirklich leichter. Es hat sich etwas Grundlegendes verändert, und ich bin immer noch dabei, es selbst zu verstehen und zu begreifen.
Anna: Na das klingt ja spannend! Was ist los, erzähl. Letztes Mal, als wir hier waren, hast du dir noch solche Sorgen wegen deiner Tochter gemacht. Du meintest, ihr beide könntet nicht mehr miteinander reden, alles sei so schwierig und du wüsstest einfach nicht mehr weiter. Hat es damit was zu tun?
Mark: (Atmet tief durch) Genau. Die Beziehung zu meiner Tochter war der Auslöser für alles. Du weißt ja, wie angespannt es war. Jedes Gespräch endete im Streit oder in eisigem Schweigen. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, was ich falsch mache. Ich wollte doch nur das Beste für sie, aber alles, was ich sagte, schien sie entweder als Kritik oder als Befehl aufzufassen.
Anna: Ja, ich erinnere mich. Du klangst wirklich ziemlich ratlos und verzweifelt.
Mark: War ich auch. Es war meine Art, besser gesagt, mein strenges Verhalten und damit auch Tonfall, weil ich dachte, das sei der richtige Weg, um sie zu „erziehen“, auch wenn sie längst erwachsen ist. Ich wurde ja selbst so erzogen: Disziplin, klare Ansagen, keine Widerworte. Ich dachte, das formt den Charakter. Bei mir hat es ja irgendwie funktioniert, dachte ich zumindest. Aber bei Lena? Eine Katastrophe.
Anna: Und? ...was ist jetzt passiert?
Mark: Ein Zufall. Ich bin über so einen Vortrag einer Hirnforscherin gestolpert, Lara Boyd. Sie sprach darüber, wie sich unser Gehirn verändert, es heißt Neuroplastizität. Das Wort hatte ich schon mal gehört, aber ich habe es nie wirklich verstanden. Sie erklärte, dass unser Gehirn sich ein Leben lang verändern kann – durch das, was wir tun, denken oder fühlen. Unsere Denkmuster sind wie Straßen im Gehirn. Je öfter wir einen Gedanken denken oder auf eine bestimmte Weise reagieren, desto tiefer und breiter wird diese Straße, wie eine Autobahn und Irgendwann gehen wir ihn automatisch, ohne nachzudenken.
Anna: Macht Sinn, .... Ist dann wahrscheinlich eine Gewohnheit.
Mark: Genau! Und sie erklärte, dass es im Grunde MIR drei Schritte braucht, um einen neuen Weg oder eine neue Straße anzulegen und damit eine alte Straße oder Gewohnheit, wie du es richtig sagst, zu verlassen. Zuerst kommt die Idee. Der Moment, in dem du erkennst, dass eine Veränderung hilfreich wäre oder etwas besseres bringt. Du denkst mal drüber nach oder stellst dir vor, wie dieser neue Weg aussehen könnte. Dann kommt der Versuch, also die erste bewusste Umsetzung. Das ist der herausfordernde Teil, weil es neu ist und weil das Gehirn immer wieder auf den alten und bequemen Pfad zurück will. Und schließlich, damit das alles vollendet oder besiegelt wird, braucht es die Wiederholung, damit kommt dann die wirkliche Veränderung,
Anna: Und das hast du jetzt auf dich und Lena bezogen?
Mark: Exakt. Mir wurde plötzlich klar: Mein strenger, belehrender Ton – das war mein altes Muster oder Gewohnheit, wie du sagtest. Ich war so daran gewöhnt, dass ich es nicht einmal gemerkt habe. Ich war nicht nur zu Lena so, ich war auch zu mir selbst immer streng. Jeder, selbst kleinste Fehler verdienten und veranlassten mich zur Selbstkritik. Als ich dann mal über Lena und mich nachdachte, kam mir die Idee: Was wäre, wenn diese Strenge die Ursache für alles ist? Was wäre, wenn ich versuche, anders mit ihr zu sprechen? Nicht als strenger Papa, sondern ruhig, freundlich und auf Augenhöhe. Einfach mal nur zuhören und ruhig bleiben, keine Ratschläge oder ähnliches.
Anna: Ein toller Gedanke. Aber wie hast du’s geschafft? Stelle ich mir nicht leicht vor, wenn man es so gewohnt ist.
Mark: (Lacht leise) Oh ja, das war wirklich nicht ganz einfach. Ich war richtig nervös, als ich sie das nächste Mal anrief. Ich hatte mir vorgenommen: „Mark, du bist jetzt nicht der strenge Vater. Du bist nur Mark, der mit seiner Tochter sprechen will.“ Ich habe tief durchgeatmet und sie gefragt, wie es ihr wirklich geht. Ohne gleich irgendwelche Ratschläge auszupacken oder sonstige Kommentare zu geben.
Anna: Und wie hat sie reagiert?
Mark: Sie war (lächelt)… wie es schien, etwas verwundert. Ich glaube, sie hat erst mal auf den Haken gewartet, also auf die Kritik, die sonst immer kam. Aber ... sie kam nicht (lächelt wieder). Stattdessen habe ich nur zugehört und hie und da mal nachgefragt. Und plötzlich fing sie an zu erzählen. Über ihre Arbeit, ihre Sorgen, ihre kleinen Freuden. Es war, als ob ein Wunder geschieht. Wir haben fast eine Stunde telefoniert, Anna. Eine Stunde! Ohne Streit. Es war ein ruhiges und unglaublich schönes Gespräch. Für uns beide, das habe ich gespürt.
Anna: (Lächelt gerührt) Das ist ja wundervoll, Mark! Das muss sich richtig gut angefühlt haben, wie du sagst .... ein Wunder.
Mark: Das hat es. Dieses erste Gespräch hat unglaublich viel verändert. Es hat mich so motiviert, dass ich wusste: Daran musst du arbeiten. Das ist der neue Weg. Seither sind ein paar Wochen vergangen, und es ist nicht immer perfekt, aber es wird immer besser und vor allem leichter. Der neue Weg wird eine Straße (beide lachen). ... Und das Verrückteste ist: Die Veränderung wirkt nicht nur auf Lena. Sie wirkt auf mich.
Anna: Wie meinst du das?
Mark: Ich werde selbst immer entspannter und bin nicht mehr so hart zu mir. Wenn mir ein Fehler passiert, verurteile ich mich nicht mehr stundenlang. Ich gehe freundlicher mit mir selbst um. Dadurch bin ich insgesamt weniger angespannt. Ich schlafe besser, ich lache mehr. Neulich hat mich sogar meine Nachbarin, die Weber, angesprochen. Sie meinte: „Herr Schmidt, Sie strahlen ja, was ist denn mit Ihnen passiert?“ Stell dir das mal vor!
Anna: Das sehe ich dir auch an, wirklich. Weißt du, was mir gerade einfällt, während du das erzählst? Ich erinnere mich an den Jungen aus unserer Schulzeit. Den Mark, der immer ein Lächeln auf den Lippen hatte, der so herzlich und offen war. Ich gebe zu, als wir uns nach all den Jahren wiedergetroffen haben, habe ich diesen Jungen manchmal vermisst. Du warst oft so ernst, so kontrolliert und naja ... streng eben.
Mark: Du hast recht. Irgendwo auf dem Weg ist mir dieser Junge abhandengekommen. Ich habe ihn unter Schichten von Verantwortung, Erwartungen und falschen Vorstellungen darüber, wie ein Mann zu sein hat, verloren. Und jetzt? Jetzt fühlt es sich an, als würde ich ihn langsam wieder finden.
Anna: Das ist eine wunderschöne Art, es zu beschreiben. Und es beweist, was diese Forscherin sagt. Wir sind nicht dazu verdammt, für immer so zu bleiben, wie uns das Leben vielleicht gemacht oder gezwungen hat. Wir können uns verändern oder so werden, wie wir es möchten, jederzeit wenn wir es wollen. Auch mit 60 oder mehr.
Mark: Genau das ist die Erkenntnis, die ich gerade gemacht habe und so befreiend wirkt. Es ist nicht nur Theorie, es funktioniert wirklich. Wir können die alten oder belastenden Denkmuster, tatsächlich aufgeben und verändern. Es braucht den Willen und auch etwas Mut, das stimmt. Den Mut, die Idee zuzulassen, den Mut, den ersten, manchmal vielleicht etwas wackeligen Schritt auf dem neuen Pfad zu wagen. Aber es lohnt sich. Es verändert nicht nur das Verhältnis zu unseren Partnern oder Kindern, sondern unser gesamtes Lebensgefühl.
Anna: Du inspirierst mich gerade sehr. Ich denke an meine eigenen kleinen „Trampelpfade“. Die Sorgen, die ich mir immer wieder mache, obwohl ich weiß, dass sie unbegründet sind. Vielleicht sollte ich mir auch mal einen neuen Weg suchen.
Mark: Das kannst du bestimmt, Anna. Wenn wir mal erkennen, was uns belastet oder stört und wenn wir bereit sind, die alten Wege zu verlassen, wartet dahinter viele Möglichkeiten. Für uns, für unsere Familien, für den Alltag uns selbst für unsere Nachbaren, wie die Frau Weber. (beide lachen)
Anna lächelt dankbar. Beide schweigen einen Moment, doch es ist ein erfülltes, hoffnungsvolles Schweigen. Draußen scheint die Sonne, und im Café herrscht eine leise, angenehme Betriebsamkeit – ein passender Hintergrund für den Beginn von etwas Neuem.
Ein Dialog über Konflikt und Veränderung


