5 Dinge oder ich wünschte, ich hätte

WISSEN & BÜCHER

Haben Sie sich je gefragt, was am Ende eines Lebens wirklich zählt? Wenn man auf Jahrzehnte voller Erfahrungen, Entscheidungen, Freuden oder Enttäuschung zurückblickt – was bleibt? Die Palliativpflegerin Bronnie Ware hat in ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ genau diese Frage gestellt und beantwortet.

in Kürze - worum geht's
Bucheinblicke - 5 Dinge oder "ich wünschte, ich hätte"

Fast jeder von uns fragt sich doch irgendwann mal, was am Ende des Lebens wirklich zählt oder wichtig ist und war? Eine, die das konkret mit Menschen, die kurz vor ihrem Ableben standen, gemacht hat, war die australische Palliativpflegerin Bronnie Ware. Sie hat jahrelang Frauen und Männer in ihren letzten Lebenswochen begleitet und ihnen zugehört. In diesen intimen Gesprächen offenbart sich etwas Interessantes. Es sind immer wieder die gleichen Themen des Bedauerns.

Aus diesen Erfahrungen entstand ihr bewegendes Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“. Ihre Erkenntnisse sind nicht nur bemerkenswerte Aufzeichnungen und Rückblicke auf gelebte Leben, sondern eine tief menschliche Sammlung von Antworten auf die Frage, was ein erfülltes Leben ausmacht.

5 Dinge oder "ich wünschte, ich hätte....."

Das ist das häufigste Bedauern von allen. Viele Menschen erkennen am Ende ihres Lebens, dass sie zu oft nach den Erwartungen anderer gelebt haben – der Familie, der Gesellschaft, des Partners. Sie haben ihre eigenen Träume und Wünsche zurückgestellt, um es anderen recht zu machen. Die Erkenntnis, dass das eigene Leben fast vorbei ist und viele Bedürfnisse oder Träume unerfüllt blieben, weil die Entscheidungen von anderen und nicht von einem selbst getroffen wurden, führt zu tiefem Bedauern.

"Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben"

Dieses Bedauern kam vor allem von männlichen Patienten, die erkannten, dass sie durch ihre Arbeit die Zeit mit ihren Kindern und die Nähe zu ihrem Partner verpasst hatten. Sie steckten in der Tretmühle des Berufslebens und opferten wertvolle Zeit für eine Karriere, die am Ende ihres Lebens keine Bedeutung mehr hatte. Kein einziger erwähnte, er hätte zu wenig gearbeitet, Es geht eben nicht darum, fleißig zu sein, sondern um die Frage, wofür wir unsere Lebenszeit eintauschen

"Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet"

Viele Menschen haben gelernt ihre Gefühle zu unterdrücken, um Konflikten aus dem Weg zu gehen oder um andere nicht zu verletzen. Sie schlucken Ärger, Traurigkeit, aber damit leider auch Liebe und Zuneigung hinunter. Das Ergebnis ist oft ein Leben auf einem oberflächlichen oder seichten Niveau, ohne die tiefen emotionalen Verbindungen, die möglich gewesen wären. Das Aussprechen der eigenen Wahrheit hätte vielleicht zu Auseinandersetzungen geführt, aber auch zu tieferen, vor allem aber ehrlicheren Beziehungen.

"Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken"

Im Trubel des Alltags, mit Job und Familie, geraten Freundschaften oft in den Hintergrund. Man nahm sich nicht die Zeit, die für diese „Beziehungen des Vertrauens“ nötig gewesen wäre. Am Lebensende erkennen viele, wie sehr sie ihre alten Freunde vermissen. Ihnen wird bewusst, dass materieller Besitz oder beruflicher Erfolg die Wärme und den Halt echter Freundschaft nicht ersetzen können.

"Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freuden in Kontakt geblieben"

Im Trubel des Alltags, mit Job und Familie, geraten Freundschaften oft in den Hintergrund. Man nahm sich nicht die Zeit, die für diese „Beziehungen des Vertrauens“ nötig gewesen wäre. Am Lebensende erkennen viele, wie sehr sie ihre alten Freunde vermissen. Ihnen wird bewusst, dass materieller Besitz oder beruflicher Erfolg die Wärme und den Halt echter Freundschaft nicht ersetzen können.

"Ich wünschte, ich wäre mir erlaubt, glücklicher zu sein"

Es lohnt sich dieses Buch zu lesen, denn ob es uns gefällt oder nicht, wir alle kommen mal an diesem Punkt. Ob wir dann befragt werden oder uns selbst diese Fragen stellen, spielt keine Rolle, denn das Beste wäre doch, wenn wir all diesen Fragen mit einem zufriedenen Lächeln begegnen könnten. Nun hat sich In den letzten 30 Jahren auf dem Gebiet der „Entwicklung und Persönlichkeit des Menschen“ viel getan. Ob im Bereich der Hirnforschung, der Psychologie, der Empathie, (dem Verständnis über Beziehung), der Immunologie oder Darmforschung und letztendlich auch über die Zusammenhänge all dieser Wissensgebiete, in der Psychoneuroimmunologie. Wie sie dem Wort entnehmen können, steckt darin die Psyche, das Gehirn (Neuro) und schließlich noch die Gesundheit, die Immunologie. Wenn Sie verstehen möchten, was die heutige Wissenschaft zu diesen „5 Dingen“ zu sagen hat und welchen Einfluss Sie persönlich haben oder nehmen können, finden Sie in diesem Beitrag. (hier)

Fazit - Chance? ... oder Bedauern?

Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen?

vielleicht zu einem bestimmten Thema. Senden Sie uns eine e-mail und Sie erhalten umgehend eine Rückmeldung auf Ihre Frage.

Weitere Bucheinblicke